Über Azubot

Momentan brechen knapp 22% der Azubis ihre Lehre ab, das hilft niemandem. Die Idee ist es, mit Berufsfilmen angehenden Azubis zu helfen, die passende Lehrstelle zu finden.

Wir wollen in den Filmen die Atmosphäre in den beschriebenen Berufen darstellen. Unser Ziel ist es nicht, die Ausbildung im Detail zu zeigen. A là „Der Auszubildende lernt im 3ten Lehrjahr mit der XXX die XXX der XXX, nach Grundlagen der Innungsordnung und DIN-gerecht in Funktion zu setzen.“

Unsere Filme sind YouTube-kurz, frei von Schlipsträgern (es sei denn, die Azubis müssen einen tragen) und zeigen den Berufsalltag von „echten“ Azubis. Wenn ein Schulabgänger bei uns einen Beruf entdeckt und sagt: „Wow, Anlagenmechaniker ist cool, das kann ich mir gut vorstellen!“, dann haben wir unser Ziel erreicht, insbesondere wenn Vatern gelernter Versicherungskaufmann ist.

Nur eigenes Interesse und der damit verbundene eigene Antrieb garantiert, dass Jugendliche die hohen Anforderungen in unserem Dualen Berufsausbildungs-System mit Spaß und Einsatz meistern.

Um unser Ziel zu erreichen, brauchen wir eine Menge Unterstützung – denn Filme machen ist teuer! Wir brauchen viel Publikum, also verlinkt uns in euren Netzwerken! Und alle Ausbildungsbetriebe sind aufgefordert offene Lehrstellen zu inserieren. Der Preis dafür: € 49,90 für die Lehrstelle, € 69,90 für eine offene Stelle für Berufseinsteiger – und das nicht in der Woche oder im Monat, sondern nur einmalig, bis die Stelle vergeben ist. Die Praktikums- und Tauschbörsen kosten nichts.

Wir freuen uns riesig auf die Arbeit und bedanken uns bei der Behörde für Kultur, Sport und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, die mit uns an das Projekt glaubt und es fördert.

Vielen Dank dafür!


A: Was soll das schon wieder sein? Websites um sich eine Lehrstelle zu suchen, gibt`s viele, da braucht´s nichts Neues.

B: Alles richtig, aber man kann ja mal versuchen es besser zu machen, oder?

A: Überhaupt nervt die ganze Sucherei nach einem Ausbildungsplatz. …und dieser bekloppte Name: AZUBOT.

B: OK, fangen wir mit dem Namen an. AZUBOT ist die Kombi aus AZUBI und ROBOT, eingedampft ergibt das dann AZUBOT.

A: Warum?

B: Keine Ahnung. Aber es ist kurz und jeder kann es sich merken und wahrscheinlich auch schreiben.

A: Ey, es gibt schon elendig viele Lehrstellenbörsen und Jobbörsen im Netz.

B: Und? Sag mir eine, die Bock bringt!

A: Gibt’s nicht. Die sehen alle nach Krankenkasse aus und überall steht das Gleiche: „Der Figurenkeramformer oder die Figurenkeramformerin stellen Plastiken sowie Zier- und Gebrauchsgegenstände, blablabla ...“. Das braucht doch kein Mensch.

B: Hey, is´ doch ein kreativer Ausbildungsberuf!

A: Ja, super!

B: Bei uns läuft das anders! Wir quatschen die Firmen an, fragen, ob wir die Azubis bei der Arbeit filmen können, machen kurze Filme daraus und dann wissen alle ganz genau, wo`s lang geht.

A: Kenn‘ ich. Heißt BIZ, nervt und dann quatsch Opi wieder dazu: „Der Figurenkeramformer oder die Figurenkeramformerin stellen Plastiken sowie Zier- und Gebrauchsgegenstände, blablabla ...“.

B: Moment! Wir verballern hier derbe Kohle um die ganzen Berufe abzudrehen und du bist nur am mosern. Guckst doch eh den ganzen Tag YouTube und lustich, dann kannste dir doch wohl auch deinen zukünftigen Job reinziehen.

A: Ok, Ok, aber nerv‘ mich nicht!

B: Deal, du guckst, ich nerv‘ nicht.

A:: Alter, euch sieht doch eh keiner, was soll der Stress?

B: Was der soll? Wenn du nicht guckst, dann weißt du doch erst nach drei Jahren, dass du dir den falschen Job gesucht hast.

A: Hallo? Mein Alter war schon bei der Company, den Laden kenn ich!

B: Und nix anderes, Glückwunsch! Web is‘ global und ne‘ Lehrstelle is‘ nich‘ nur cool, wenn du zu Fuß hinkommst. Außerdem, wer sagt immer, er hat 614 Freunde? Lad‘ die ein und schon haben wir mehr Quote als 3SAT.

A: Verstanden, Meister! Ihr verballert Kohle, macht Berufsfilme, den ganzen Info-Kram und durch Banner kommt nix rein, weil keiner clickt euch!

B: Wir verkloppen Azubis für`n Fuffi! Und die Älteren für `n Zwanni mehr. Komm, Company sucht Azubi, findet keinen. Also, Anzeige im Azubi-Paradies und schon stehen Stift 1 und 2 vor‘m neuen Chef und alles freut sich – das ist doch ´n Modell.