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Der Film zum Beruf / zur Ausbildung Industriekeramiker Dekorationstechnik

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Der Beruf Industriekeramiker Dekorationstechnik

Industriekeramiker Dekorationstechnik bauen auf ihre künstlerische Ader und ästhetisches Gespür, um aus unbehandelten Rohlingen kleine Kunstwerke zu schaffen.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Industriekeramiker Dekorationstechnik

Voraussetzungen:
  • Kreativität (z. B. Dekore entwerfen, malen)
  • Sorgfalt (z.B. Vorlagen exakt auf die Produkte übertragen)
  • handwerkliches Geschick (z.B. Schablonen herstellen, Maschinen und Anlagen warten)
  • eine ruhige Hand
Schulabschluss: Hauptschulabschluss, Realschulabschluss / Mittlere Reife, Fachabitur, Abitur
Auswahlverfahren:
  • Bewerbung
  • Vorstellungsgespräch
Körperliche Voraussetzungen:
  • keine Allergien gegen die benutzten Chemikalien (z.B. Farben, Lösungsmittel)
wichtige Schulfächer:
  • Kunst (z.B. malen können, Dekore entwerfen)
  • Werken (z.B. mit Maschinen und Anlagen umgehen)
  • Chemie/Physik (z.B. Kenntnis, wie sich die Materialien vergaktenm wenn sie getrocknet/gebrannt werden)
  • Mathematik (z.B. Mischverhältnisse berechnen)
Praktikum: Nicht vorgeschrieben, aber in der Regel empfohlen.
Dresscode:
  • Schutzkleidung (z.B. Handschuhe, Atemschutz, Schutzbrille)

Verdienst Ausbildung / Lehrstelle Industriekeramiker Dekorationstechnik

1. Ausbildungsjahr: Von 497€ bis 576€
2. Ausbildungsjahr: Von 539€ bis 627€
3. Ausbildungsjahr: Von 576€ bis 678€

Informationen zur Ausbildung Industriekeramiker Dekorationstechnik

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
zuständige Gewerkschaften / Verbände:
  • Bundesverband Keramische Rohstoffe e.V.

    Deutsche Keramische Gesellschaft e.V. (DKG)

    Verband der Keramischen Industrie e.V. (VKI)

    Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE)

    ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Medien, Kunst u. Industrie FB8

zuständige Stelle:

Industrie- und Handelskammer (IHK)

bester Zeitpunkt für die Bewerbung: 1 Jahr vor Ausbildungsbeginn

Vorteile in der Ausbildung Industriekeramiker Dekorationstechnik

Ein Mix aus Hand- und maschinengestützter Arbeit.

Nachteile in der Ausbildung Industriekeramiker Dekorationstechnik

Schichtarbeit ist üblich.

Die Ausbildung Industriekeramiker Dekorationstechnik

Porzellan- und Keramikprodukte bemalen oder mit anderen Techniken Dekors aufbringen (z.B. spritzen, drucken) und die Produkte (z.B. Geschirr, Vasen, Schalen) glasieren. 

Die Aufträge (von Sonderanfertigungen bis zu Serie) planen und vorbereiten.

Dafür Dekore enwerfen/auswählen und Farben heraussuchen.

Die Werkstücke vorbereiten, die bearbeitet werden sollen (z.B. Grundierungen/Glasuren aufbringen).

Schablonen herstellen (z.B. ausschneiden/ausstechen) und die Dekore aufbringen.

Dabei verschiedene Techniken nutzen (z.B. mit der Hand oder mit Hilfe von Maschinen bemalen, Reliefs einarbeiten, Farbflächen spritzen, Dekore einätzen, bedrucken (z.B. Siebdruck, Stempeldruck), etc.).

Je nach Dekor, die passenden Brennbedingungen auswählen. 

Die fertig bearbeiteten Produkte trocknen/brennen.

Die Qualität der Produkte überprüfen.

Falls nötig/möglich, Fehler ausbessern (Dekors müssen u.U. millimetergenau passen).

Die Arbeitsmaterialien (Werkzeuge, Geräte, Maschinen) reinigen und instand halten.

 


 

Bilder zur Ausbildung Industriekeramiker Dekorationstechnik