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Der Film zum Beruf Finanzwirt FR Steuerverwaltung
Der Beruf Finanzwirt FR Steuerverwaltung
Jeder zahlt Steuern, ob bewusst oder unbewusst. Schon beim morgendlichen Brötchenkauf in der Bäckerei fallen Steuern an, nämlich die Umsatzsteuer über den Preis! Steuern machen Sinn und sind vernünftig, denn sie dienen dem Gemeinwohl und damit uns allen. Sie bilden die wichtigste Einnahmequelle des Staates. Steuern sind notwendig, damit der Staat seine Aufgaben erfüllen und die unterschiedlichsten Dienstleistungen erbringen kann. Beispielsweise werden Kindergeld und andere Sozialleistungen aus Steuergeldern finanziert. Auch Schulen und Sporthallen, Kindertagesstätten und Krankenhäuser wären ohne Steuereinnahmen nicht denkbar. Die Steuerverwaltungen der Länder sorgen für die finanziellen Grundlagen aller Bereiche staatlichen Handelns. Die Finanzämter und ihre Mitarbeiter engagieren sich mit ihrer täglichen Arbeit für diese wichtige Aufgabe. Bürgernah und kompetent. KARRIERE STEUERN. Mit einer erfolgreichen Ausbildung zum Finanzwirt legst Du die Basis für Deine Karriere in der Hamburger Steuerverwaltung, einer modernen und zukunftssicheren Dienstleistungsverwaltung.
Voraussetzungen zum Beruf Finanzwirt FR Steuerverwaltung
Voraussetzungen: - Aufgeschlossenheit
- Teamfähigkeit
- wirtschaftliches Interesse
- Spaß am Umgang mit dem PC
- Verantwortungsbewusstsein
Schulabschluss: Realschulabschluss / Mittlere Reife, Fachabitur, Abitur Auswahlverfahren: - Bewerbung
- ggf. schriftlicher Eignungstest
- Vorstellungsgespräch
wichtige Schulfächer: - Deutsch
- Mathematik
- Geschichte
- Wirtschaft u. Politik
- Gemeinschaftskunde
- Recht
Praktikum: nicht vorgeschrieben,aber empfohlen Dresscode: - gepflegt
Besonderheiten: Die Inhalte dieser dualen Ausbildung sind für alle Steuerbeamten der Länder bundeseinheitlich geregelt. Die Ausbildung findet bereits im Beamtenverhältnis statt. Verdienst im Beruf Finanzwirt FR Steuerverwaltung
1. Ausbildungsjahr: Von 903€ bis 903€ 2. Ausbildungsjahr: Von 903€ bis 903€ Allgemeine Informationen zum Beruf Finanzwirt FR Steuerverwaltung
Ausbildungsdauer: 2 Jahre Abschlusstitel: Finanzwirt zuständige Gewerkschaften / Verbände: dbb
DStG
zuständige Stelle: bester Zeitpunkt für die Bewerbung: ein Jahr vor Ausbildungsbeginn ab 01.07. Zukunftsperspektiven im Beruf Finanzwirt FR Steuerverwaltung
Den Finanzwirten bieten sich nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung vielfältige Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten im Innen- und Außendienst der Finanzämter. In Teamarbeit werden sie mit der Festsetzung und Erhebung verschiedener Steuerarten betraut. Dabei prüfen sie die Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Bürger und Unternehmen anhand von Steuererklärungen und setzen die Steuern auf gesetzlicher Grundlage fest. Ein Einsatz in der Vollstreckungsstelle (Verhandlungen mit säumigen Steuerzahlern) oder in der Steuerkasse (Abwicklung des Zahlungsverkehrs, Auskunft über Kontenstände) ist ebenfalls möglich. Darüber hinaus werden Finanzwirte auch im Außendienst eingesetzt. Als Lohnsteuer-Außenprüfer überprüfen sie direkt vor Ort in den Betrieben anhand von Buchführungsunterlagen, ob die Lohnsteuer in richtiger Höhe an das Finanzamt abgeführt wurde. Als Vollziehungsbeamter verschaffen sich Finanzwirte einen Überblick über die wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse des Schuldners. Mit zunehmender Berufserfahrung und bei sehr guten Leistungen steht besonders befähigten Beamten der Aufstieg in die Laufbahngruppe 2 (erstes Einstiegsamt) offen. Nach erfolgreichem Bewerbungsverfahren nehmen sie dann ein duales Studium zum Diplom-Finanzwirt auf und werden für die Dauer dieser Ausbildung unter Fortzahlung ihrer Bezüge von der Tätigkeit im Finanzamt freigestellt.
Ausbildungsinhalt zum Beruf Finanzwirt FR Steuerverwaltung
Die Ausbildung zum Finanzwirt dauert insgesamt 2 Jahre und findet im dualen System statt. In Hamburg wechseln sich berufspraktische Ausbildungsabschnitte in einem von elf Ausbildungsfinanzämtern mit fachtheoretischen Zeiten an der Norddeutschen Akademie für Finanzen und Steuerrecht Hamburg ab. Während dieser Zeit trägst Du die Bezeichnung „Steueranwärter“ und wirst bereits im Beamtenverhältnis ausgebildet.
Steuern können und dürfen natürlich in Hamburg nicht anders erhoben werden als etwa in Bayern, Nordrhein-Westfalen oder Berlin. Deshalb sind auch die Ausbildungsinhalte bundeseinheitlich durch das Steuerbeamten-Ausbildungsgesetz (StBAG) sowie durch die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Steuerbeamten (StBAPO) gesetzlich geregelt. Dadurch ist sichergestellt, dass die abgeschlossene Ausbildung in allen Bundesländern anerkannt wird.
Die Ausbildung zum Finanzwirt ist sehr praxisorientiert. Deshalb besteht der überwiegende Teil der Ausbildung (insgesamt 16 Monate) auch aus berufspraktischen Zeiten direkt vor Ort im Finanzamt, wo Du, betreut durch erfahrene Ausbilder, alle Abteilungen durchläufst, die Dir auch für einen späteren Einsatz offenstehen. Der Schwerpunkt der praktischen Ausbildung bildet die Bearbeitung von Steuererklärungen der Bürger und Unternehmen (sog. Veranlagung) einschließlich der Festsetzung der zu zahlenden Steuer(n). Hier wird Teamarbeit großgeschrieben. Weitere Bereiche sind z. B. die Vollstreckungsstelle, die Steuerkasse, die Lohnsteuer-Außenprüfung oder die Bewertung von Grundstücken.
Die Berufspraxis wird ergänzt durch drei theoretische Ausbildungsabschnitte über insgesamt acht Monate. Die theoretische Ausbildung in kleinen Klassenverbänden von max. 25 Anwärtern an der Norddeutschen Akademie für Finanzen und Steuerrecht Hamburg ist vielseitig und vermittelt die Kenntnisse der unterschiedlichen Steuerrechtsgebiete (z. B. der Einkommen- und der Umsatzsteuer) sowie der Bereiche Allgemeines Abgabenrecht, Buchführung und Bilanzwesen, Verwaltungslehre und Staatskunde.
Zusätzlich finden an der Akademie und in den Finanzämtern während der Ausbildung in regelmäßigen Abständen Ausbildungsarbeitsgemeinschaften statt, in denen anhand von praxisnahen Musterfällen das in der Theorie erworbene Wissen ergänzt und vertieft wird.
Die Ausbildung schließt nach zwei Jahren mit einer Abschlussprüfung (sog. Laufbahnprüfung) ab, die aus einem schriftlichen (5 Prüfungsklausuren à drei Stunden) und einem mündlichen Teil besteht. Die Laufbahnprüfung kann einmal wiederholt werden.
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Bei uns sind alle Berufsbezeichnungen männlich. OK, das ist nicht nett, hat aber `nen Grund. Es liest sich einfach besser. Würden wir alle Berufe immer männlich und weiblich ausschreiben, wäre das beim Tischler, der Tischlerin noch machbar, aber beim Verfahrensmechaniker der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie und der Verfahrenmechanikerin der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie nervt es schon gewaltig. Natürlich sind uns Mädchen und Jungs absolut gleich wichtig!
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