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Der Film zum Beruf / zur Ausbildung Tischler

Der Beruf Tischler

Ob Möbeldesign, Innenarchitektur oder Baustellen-Leben: Wo Spähne fliegen sind Tischler nicht weit. Im Berufsleben können sie sich aus einer Vielzahl ihren Lieblings-Schwerpunkt auswählen. Schau Dir unseren Ausbildungsfilm an.

 

Die Ausbildung zum Tischler dauert 3 Jahre. 

Berufsbezeichnung: Tischler, Tischlerin, Schreiner, Schreinerin

Einen Ausbildungsplatz zum Tischler oder eine Lehrstelle findest Du entweder unter unseren aktuellen Ausbildungsplätzen auf der rechten Seite oder oben unter dem Menüpunkt Ausbildungsangebote.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Tischler

Schulabschluss: Hauptschulabschluss, Realschulabschluss / Mittlere Reife, Fachabitur, Abitur
Auswahlverfahren:
  • Bewerbung
  • Vorstellungsgespräch
Körperliche Voraussetzungen:
  • Fitness ist notwendig (z.B. Holz heben oder tragen)
  • auch bei starkem Lärm konzentriert arbeiten können
wichtige Schulfächer:
  • Werken/Technik (mit Werkzeugen und Maschinen arbeiten)
  • Mathematik (z.B. Maße berechnen)
  • Physik/Chemie (Materialien nach ihren Eigenschaften auswählen)
  • Kunst (Skizzen und Pläne anfertigen; Gegenstände designen)
Praktikum: Nicht vorgeschrieben, aber in der Regel verlangt.
Dresscode:
  • Im Büro: normale Kleidung
  • In der Werkstatt: Schutzkleidung (inkl. Gehörschutz)
Besonderheiten: Überwiegend Männer werden Tischler. Frauen müssen sich auf Baustellen ggf. auf einen etwas rauheren Ton einstellen.

Verdienst Ausbildung / Lehrstelle Tischler

1. Ausbildungsjahr: 465€
2. Ausbildungsjahr: 579€
3. Ausbildungsjahr: 666€

Informationen zur Ausbildung Tischler

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
zuständige Gewerkschaften / Verbände:
zuständige Stelle: Handwerkskammer (HWK)
bester Zeitpunkt für die Bewerbung: 1 Jahr vor Ausbildungsbeginn.

Vorteile in der Ausbildung Tischler

Man sieht die Ergebnisse seiner Arbeit direkt. Die Arbeit ist kreativ und die Mischung aus Handarbeit, Arbeit mit Maschinen sowie Computern abwechslungsreich.

Nachteile in der Ausbildung Tischler

Die Tischlerarbeit ist körperlich anstrengend, insbesondere z.B. die Lautstärke der Sägen oder die Gase der Lacke/Öle. Ebenfalls ist es durch die Sägespäre oft staubig.

Zukunftsperspektiven im Beruf Tischler

Das traditionelles Handwerk erneuert sich regelmäßig (zum Beispiel wird neben Holz mittlerweile auch Kunststoff oder Glas verarbeitet). Ebenfalls gibt vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten (z.B. zum Meister, Techniker, Restaurator, Innenarchitekt und Designer, Architekt, Ingenieur für Holz und Kunststofftechnik, Dipl. Holzwirt oder Dipl.-Ing. Design).

Die Ausbildung Tischler

Holz und Holzwerkstoffe be- und verarbeiten. Möbeln und Innenausbauten sowie Sonderanfertigungen planen und herstellen, z.B. im Messebau. Selbst Entwürfe gestalten. Sägen, hobeln und schleifen von Holz, Furniere verarbeiten. Holzoberflächen behandeln und veredeln. Fenster, Treppen und Türen einsetzen. Alte Möbel restaurieren.

Bilder zur Ausbildung Tischler

Tischler-Azubi Kerstin Moll bei der Arbeit. (Quelle: azubot)  Handarbeit gehört im Tischlergewerbe zum Alltag. (Quelle: Kia Abell/sxc) Bäume werden regelmäßig "geerntet"... (Quelle: Kata Szikora/sxc) ...und zum Arbeitsmaterial weiterverarbeitet. (Quelle: Diego Gagliardi) So entstehen kleine Hocker, große Dächer... (Quelle: Christa Richert/sxc) ...oder sogar ganze Häuser. (Quelle:Troy Newell/sxc)