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Der Film zum Beruf Elektroniker für Betriebstechnik

Der Beruf Elektroniker für Betriebstechnik

Elektroniker für Betriebstechnik installieren, warten und reparieren elektrische Betriebs-, Produktions- und Verfahrensanlagen.

Voraussetzungen zum Beruf Elektroniker für Betriebstechnik

Voraussetzungen:
  • Interesse an Technik und Maschinen
  • gerne mit technischen Maschinen arbeiten
  • gerne mit Computern arbeiten
  • Sorgfalt (z.B. beim Prüfen der Sicherheits- und Schutzfunktionen elektrischer Anlagen)
  • Vorsicht (z.B. bei Arbeiten an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen)
  • Flexibilität (Arbeiten an wechselnden Orten)
  • handwerkliches Geschick
Schulabschluss: Realschulabschluss / Mittlere Reife, Fachabitur, Abitur
Auswahlverfahren:
  • Bewerbung
  • ggf. Eignungstest
Körperliche Voraussetzungen:
  • keine Höhenangst (teilweise Arbeit auf Gerüsten)
wichtige Schulfächer:
  • Mathematik (z.B. Ermitteln und Darstellen von Strömen und Widerständen)
  • Physik (z.B. Verständnis von Aufbau und Funktionsweise verschiedener Bauteile)
  • Werken/Technik
  • Informatik (z.B. Programmieren von rechnergestützen Arbeitsgängen)
  • Englisch (je Anlage gibt es Informationen u.U. nur auf Englisch)
Praktikum: Nicht vorgeschrieben, aber in der Regel empfohlen.
Dresscode:
  • Arbeitskleidung/Schutzkleidung
Besonderheiten: Elektroniker für Betriebstechnik legen eine so genannte gestreckte Abschlussprüfung ab, bei der der erste Teil vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfindet (40% der Abschlussnote), um am Ende der Ausbildung der zweite Teil der Prüfung absolviert wird (60% der Abschlussnote).

Verdienst im Beruf Elektroniker für Betriebstechnik

1. Ausbildungsjahr: Von 718€ bis 770€
2. Ausbildungsjahr: Von 772€ bis 817€
3. Ausbildungsjahr: Von 833€ bis 881€
4. Ausbildungsjahr: Von 885€ bis 940€

Allgemeine Informationen zum Beruf Elektroniker für Betriebstechnik

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
zuständige Gewerkschaften / Verbände:
  • VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

  • IG Metall (IGM)

  • Fachverband Automation (FB Elektrische Antriebe) im ZVEI

  • Fachverband Automation (FB Schaltgeräte, Schaltanlagen) im ZVEI

  • IVAM e.V. Fachverband für Mikrotechnik

  • Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE)

  • Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) e.V.

  • Gesamtmetall - Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie

  • Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstech. Handwerke (ZVEH)

  • Ausbildungsoffensive Bayern

zuständige Stelle:

Industrie- und Handelskammer (IHK)

bester Zeitpunkt für die Bewerbung: 1 Jahr vor Ausbildungsbeginn

Nachteile im Beruf Elektroniker für Betriebstechnik

Bei Reparaturaufträgen kann es u. U. zu Nachtarbeit kommen.

Ausbildungsinhalt zum Beruf Elektroniker für Betriebstechnik

Elektroniker für Betriebstechnik installieren, warten und reparieren elektrische Betriebs-, Produktions- und Verfahrensanlagen, von Schalt- und Steueranlagen über Anlagen der Energieversorgung bis zu Einrichtungen der Kommunikations- und Beleuchtungstechnik. Zur Arbeit gehört: Lesen und zeichnen von Schaltplänen, Anlagen planen, ändern und erweitern sowie Anlagen und Komponenten installieren und in Betrieb nehmen. Elektrische Funktionen und Systeme messen und analysieren. Systeme programmieren/anpassen und überprüfen. Kabel und Anschlüsse verlegen, Schalter anbringen und Antriebe installieren. Sensoren, Aktoren und speicherprogrammierbare Steuerungen für automatisierte Systeme einrichen und testen. IT-Systeme konfigurieren. Bei Störungen in Produktionsanlagen, die Fehler durch prüfen und Messen finden. Die Anlagen regelmäßig warten, um Stillstandszeiten in den Unternehmen zu minimieren. Die Arbeitsschritte dokumentieren und Prüfprotokolle verfassen. Zu direktem Kundenkontakt kommt es beim Einweisen der Kunden in die Handhabe von Anlagen.

Bilder zum Beruf Elektroniker für Betriebstechnik

(Quelle: VDMA) (Quelle: VDMA) (Quelle: VDMA)