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Der Film zum Beruf Friseur
Der Beruf Friseur
Eine missratene Frisur ist das Grauen vieler Frauen und Männer. Doch soweit muss es erst gar nicht kommen. Denn Friseure sorgen mit einem Auge für Stil und Farbe für den passenden Look ihrer Kunden. Berufsbezeichnung: Friseur / Friseurin / umgangssprachlich: Friseuse
Voraussetzungen zum Beruf Friseur
Voraussetzungen: - Sorgfältig und konzentriert arbeiten (Fehler beim Schneiden oder Färben lassen sich u.U. nicht nachbessern).
- Handwerklich geschickt sein.
- Im Kundenkontakt freundlich und aufgeschlossen sein.
- Sich schnell auf unterschiedliche Kunden einstellen können.
- Spaß daran haben, Kunden zu beraten (Typberatung, Frisuren sowie Kosmetik).
- Interesse an Mode-Trends und Körperpflege.
- Ein Auge für Typen, Formen und Farben haben.
- Kreativität (z.B. bei Hochsteck-Frisuren)
Schulabschluss: Hauptschulabschluss, Realschulabschluss / Mittlere Reife, Fachabitur, Abitur Auswahlverfahren: - Bewerbung
- Vorstellungsgespräch
Körperliche Voraussetzungen: - Körperliche Fitness (die Arbeit findet im Stehen statt; teilweise in gebückter Haltung)
- Keine Allergien gegen die verwendeten Chemikalien.
wichtige Schulfächer: - Werken (z.B. für die Arbeit mit Schere oder elektrischem Schneidemesser)
- Chemie (Produkt-Beratung z.B. zu Haarfärbemitteln)
- Deutsch (gute Ausdrucksfähigkeit beim Kontakt mit dem Kunden)
Praktikum: Nicht vorgeschrieben, aber in der Regel verlangt. Dresscode: - gepflegt, nach der neuesten Mode
- je nach Arbeitgeber ggf. auch Uniform
Besonderheiten: Regelmäßige Samstagsarbeit, stattdessen während der Woche einen Tag frei. Durch den Gebrauch der Chemikalien bekommen Friseure oft Kontaktallergien. Viele Azubis müssen deswegen ihre Lehre abbrechen. Deswegen am besten vor der Ausbildung einen Allergietest machen lassen! Die meisten Azubis sind Frauen. Verdienst im Beruf Friseur
1. Ausbildungsjahr: Von 214€ bis 359€ 2. Ausbildungsjahr: Von 253€ bis 446€ 3. Ausbildungsjahr: Von 341€ bis 542€ Allgemeine Informationen zum Beruf Friseur
Ausbildungsdauer: 3 Jahre zuständige Gewerkschaften / Verbände: ver.di (im DGB)
CAT Verband der Künste und Techniken der Friseure Deutschlands e.V.
Verband der Friseurunternehmen e.V. (VDF)
Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
zuständige Stelle: Handwerkskammer (HWK) bester Zeitpunkt für die Bewerbung: 1 Jahr vor Ausbildungsbeginn. Vorteile im Beruf Friseur
Friseure sind inzwischen auch im Wellness- und Kosmetikbereich tätig. Ein Beruf, der durch die wechselnden Moden immer abwechslungsreich und neu bleibt.
Nachteile im Beruf Friseur
Geringes Gehalt. Kontaktallergien sind keine Seltenheit. Enger Körperkontakt mit fremden Menschen. Überstunden vor Fest- und Feiertagen sind normal. Strapazierte Haut (ständiger Umgang mit Wasser und chemischen Produkten).
Zukunftsperspektiven im Beruf Friseur
Weiterbildung zum Meister. Spezialisierung z.B. zum Damen- oder Herrenfriseur. Weiterbildungen zum Maskenbildner oder Kosmetiker. Dadurch, dass Friseure nicht durch Maschinen oder Computer ersetzt werden können, ist die Branche relativ krisensicher.
Ausbildungsinhalt zum Beruf Friseur
Kunden empfangen und beraten (z.B. zu Frisuren, Shampoos und Pflegemittel, ggf. auch zu Kosmetika). Haare waschen, schneiden, pflegen und Frisuren mit Fön, Haarteilen und Schmuckstücken gestalten (z.B. für Hochsteck-Frisuren für Hochzeiten). Perücken reinigen und pflegen. Bärte rasieren, pflegen und formen. Dauerwellen legen (verschiedene Verfahren). Haare färben (verschiedene Färbetechniken; verschiedene Haarstrukturen) und über die chemischen Zusammensetzungen der Farben Auskunft geben können. Ggf. Gesichtsbehandlungen und Maniküren durchführen.
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Lehrstellen

Friseur - FON
Hamburg

Friseur - Angebote der IHK Lehrstellenbörse
/ bundesweit

Friseur - Douglas
01.08.2013 deutschlandweit
News & Infos
Bei uns sind alle Berufsbezeichnungen männlich. OK, das ist nicht nett, hat aber `nen Grund. Es liest sich einfach besser. Würden wir alle Berufe immer männlich und weiblich ausschreiben, wäre das beim Tischler, der Tischlerin noch machbar, aber beim Verfahrensmechaniker der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie und der Verfahrenmechanikerin der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie nervt es schon gewaltig. Natürlich sind uns Mädchen und Jungs absolut gleich wichtig!
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