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Der Film zum Beruf Anlagenmechaniker
Der Beruf Anlagenmechaniker
Anlagenmechaniker bauen und montieren Kessel, Behälter und Rohre, die z.B. in der Versorgungstechnik gebraucht werden. Berufsbezeichnungen: Anlagenmechaniker / Anlagenmechanikerin
Voraussetzungen zum Beruf Anlagenmechaniker
Voraussetzungen: - Gutes technisches Verständnis.
- Sorgfältiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten (z.B. bei der Kontrolle von Schweißnähten an Druckbehältern, die sonst explodieren könnten).
- Mit Kollegen gut zusammen arbeiten können (z.B. beim Montieren der Anlagen).
Schulabschluss: Hauptschulabschluss, Realschulabschluss / Mittlere Reife, Fachabitur, Abitur Auswahlverfahren: - Bewerbung
- Vorstellungsgespräch
- ggf. Eignungsprüfung
Körperliche Voraussetzungen: - körperliche Fitness ist notwendig (Arbeit an schweren Maschinen)
- keine Höheangst (Arbeit auf Gerüsten)
- auch bei Lärm konzentriert arbeiten können
- ggf. starkes Licht vertragen (Schwerpunkt Schweißen)
wichtige Schulfächer: - Werken und Technik (z. B. für die Metallbearbeitung)
- Technisches Zeichnen (z.B. für das Lesen und Anfertigen von Plänen)
- Mathematik (z.B. um den Materialbedarf zu berechnen)
- Physik (z.B. um die die Arbeitsweise der Anlagen zu verstehen)
Praktikum: Nicht vorgeschrieben, aber in der Regel empfohlen. Dresscode: - Schutzkleidung (z.B. Sicherheitsschuhe, Schweißer-Brille)
Besonderheiten: Anlagenmechaniker machen eine so genannte "gestreckte Abschlussprüfung". Das heißt, sie machen keine Zwischenprüfung mehr, sondern stattdessen einen vorgezogenen ersten Teil der Abschlussprüfung. Dieser erste Teil macht 40% der Abschlussnote aus. Verdienst im Beruf Anlagenmechaniker
1. Ausbildungsjahr: Von 761€ bis 777€ 2. Ausbildungsjahr: Von 811€ bis 820€ 3. Ausbildungsjahr: Von 868€ bis 880€ 4. Ausbildungsjahr: Von 911€ bis 935€ Allgemeine Informationen zum Beruf Anlagenmechaniker
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre zuständige Gewerkschaften / Verbände: IG Metall (IGM im DGB)
ver.di (im DGB)
BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.
Bundesverband der Baumasch.-, Baugeräte- und Industriemasch. -Firmen e.V. (BBI)
Bundesverband Lagerbehälter e.V.
Fachverband Dampfkessel-, Behälter- und Rohrleitungsbau e.V. (FDBR)
VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
Bundesverband Metall
Gesamtmetall
zuständige Stelle: bester Zeitpunkt für die Bewerbung: 1 Jahr vor Ausbildungsbeginn. Zukunftsperspektiven im Beruf Anlagenmechaniker
Viele Weiterbildungsmöglichkeiten, bis hin zum Ausbilder, Industriemeister für Metalltechnik oder nach dem Besuch der Fachoberschule sogar Studium FH- Studium zum Ingenieur Fachrichtung Anlagenbetriebstechnik.
Ausbildungsinhalt zum Beruf Anlagenmechaniker
Kessel, Behälter und Rohre für die Versorgungstechnik, Prozessindustrie und Lüftungstechnik nach Plänen, Zeichnungen und Skizzen herstellen. Die Behälter (meist) beim Kunden vor Ort zu Anlagen montieren. Wenn nötig die Behälter erweitern, umbauen oder warten. Verschiedene Schweißtechniken anwenden (wie z.B. Lichtbogenschweißen, Gasschweißen und Schutzgasschweißen) und Rohre dämmen. Die Anlagen testen und einstellen. Die eigene Arbeit überprüfen und ggf. nachbessern (z.B. Schweißnähte). An der Verbesserung von Arbeitsabläufen oder der Arbeitssicherheit mitarbeiten und die Qualitätsstandards der Produkte erfüllen.
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Bei uns sind alle Berufsbezeichnungen männlich. OK, das ist nicht nett, hat aber `nen Grund. Es liest sich einfach besser. Würden wir alle Berufe immer männlich und weiblich ausschreiben, wäre das beim Tischler, der Tischlerin noch machbar, aber beim Verfahrensmechaniker der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie und der Verfahrenmechanikerin der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie nervt es schon gewaltig. Natürlich sind uns Mädchen und Jungs absolut gleich wichtig!
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