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Montag, 15.11.2010
Die Ausbildung in der Küche ist hart und rau. Und das sollte sich jeder Koch-Azubi noch vor seiner ersten Bewerbung klar machen. Und dennoch…
Koch zu werden ist ein Traumberuf für viele. Deswegen bewerben sich auch jedes Jahr tausende junge Leute für die Ausbildung. Aber wie’s so schön heißt: Nicht alles ist Gold, was glänzt. Auch, wenn die Fernsehköche – von Tim Mälzer über Ralf Zacherl bis zu Christian Rach – den Kochtop in Glitzer und Glamour getaucht haben.
Da das aber nicht so ist, ist es auch kein Wunder, dass viele Koch-Azubis innerhalb kurzer Zeit feststellen, dass sich ihre Erwartungen nicht erfüllen. Vielleicht können sie mit dem Druck in der Küche nicht umgehen, oder auch mit dem Tonfall, der schon mal lauter werden kann. Oder sie haben bei der Wahl ihres Ausbildungsbetriebs einfach Pech gehabt und werden als billige Arbeitskräfte ausgenutzt. Auch das kann passieren.
In der Welt am Sonntag wurden gestern zwei Kochazubis aus Berlin portraitiert, die beide Seiten erlebt haben. Sie haben beide ihre erste Lehre abgebrochen, weil die Situation für sie nicht zu ertragen war. Im zweiten Anlauf – denn ihnen war klar, dass nicht der Beruf schlecht war, sondern ihre Ausbildung – fühlen sie sich nun beide pudelwohl. Auch wenn es natürlich auch dabei Vor- und Nachteile gibt. Hier der sehr interessante Bericht – aus der Mensa … und vom Edel-Italiener.
Foto: Franco Giovanella/sxc.hu
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Bei uns sind alle Berufsbezeichnungen männlich. OK, das ist nicht nett, hat aber `nen Grund. Es liest sich einfach besser. Würden wir alle Berufe immer männlich und weiblich ausschreiben, wäre das beim Tischler, der Tischlerin noch machbar, aber beim Verfahrensmechaniker der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie und der Verfahrenmechanikerin der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie nervt es schon gewaltig. Natürlich sind uns Mädchen und Jungs absolut gleich wichtig!
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