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Gute Ausbildung – schlechte Ausbildung
Montag, 06.12.2010
Hessen im Scheinwerferlicht. Der DGB-Ausbildungsbericht schaut nach, wie das Land ausbildet.
Das Gute vorab: Mehr als zwei Drittel der hessischen Azubis sind mit ihrer Ausbildung zufrieden. Das bedeutet aber auch, dass fast ein Drittel einiges auszusetzen hat. Und das ist viel zu viel. Insbesondere das Gastgewerbe bekommt wie so oft ganz schlechte Noten. Mehr als 20% der Azubis bewerteten ihre Ausbildung darin als ausreichend oder mangelhaft!
Insgesamt gibt es drei Bereiche, in denen laut DGB-Jugend (Deutscher Gewerkschaftsbund) stark nachgebessert werden muss:
- Arbeitsbelastung,
- Jugendarbeitsschutz sowie
- dass die Azubis auch wissen, was sie lernen (Stichwort: Ausbildungsplan).
So würden 36,6 Prozent der Azubis Überstunden leisten (im Hotel- und Gaststättengewerbe sind’s sogar 52,4 Prozent). Und das oft, ohne einen Ausgleich zu bekommen. Mehr als 10 Prozent der Azubis arbeiten mehr als 40 Stunden die Woche. Und selbst wenn sie einen Ausbildungsplan haben, wissen nur rund zwei Drittel, was darin steht. Sprich: Was sie in ihrer Ausbildung lernen müssen…
Für die Studie wurden knapp 1250 Azubis aus 23 Berufen befragt.
Weitere Infos findest Du zum Beispiel bei der FAZ oder beim hessischen DGB.
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Bei uns sind alle Berufsbezeichnungen männlich. OK, das ist nicht nett, hat aber `nen Grund. Es liest sich einfach besser. Würden wir alle Berufe immer männlich und weiblich ausschreiben, wäre das beim Tischler, der Tischlerin noch machbar, aber beim Verfahrensmechaniker der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie und der Verfahrenmechanikerin der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie nervt es schon gewaltig. Natürlich sind uns Mädchen und Jungs absolut gleich wichtig!
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