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Mittwoch, 08.12.2010
Fachkräftemangel in der Pflegebranche. Die Politik hat das Thema jetzt für sich entdeckt.
Weihnachten ist das Fest der Liebe, und da will man nicht, dass Oma und Opa irgendwo alleine im Seniorenheim vor sich hinvegetieren. Oder dass frischgeborene Babies auf der Säuglingsstation selbst schauen müssen, wie sie klar kommen. Kurz, die Politik hat ein super Weihnachtsthema gefunden: den Fachkräftemangel in der Pflegebranche.
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler will eine bessere Bezahlung und attraktivere Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche und die Ausbildung reformieren. Und Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen schlägt in die gleiche Kerbe und mahnt einiges an. Von der Verbesserung der Ausbildung über die Weiterbildung von Pflegehelfern zu Fachkräften bis zur die Steigerung der Attraktivität von Pflegejobs.
Viel Lärm um nichts? Gesundheitsminister Rösler plant für das nächste Jahr eine Pflegereform. Ob die sich jedoch nur auf die Beitragssätze der Versicherten auswirkt, oder die Branche, die Ausbildung, die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung tatsächlich verändert, das bleibt abzuwarten.
Klar ist lediglich, dass die Bevölkerung immer älter wird und entsprechend auch immer mehr Leute betreut werden müssen. Und dafür braucht es mehr - und vor allem auch gut ausgebildete - Pflegekräfte.
In diesem Sinne... Falls Du Dir vorstellen kannst, eine Ausbildung zum Gesundheits- und Kranken- oder Altenpfleger zu machen... Bei Zehntausenden benötigten Fachkräften in den kommenden Jahren (die hat das Statistische Bundesamt gerade vorhergesagt) musst Du später bestimmt keinen Arbeitsmangel befürchten.
Foto: Fotobox/pixelio.de
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Bei uns sind alle Berufsbezeichnungen männlich. OK, das ist nicht nett, hat aber `nen Grund. Es liest sich einfach besser. Würden wir alle Berufe immer männlich und weiblich ausschreiben, wäre das beim Tischler, der Tischlerin noch machbar, aber beim Verfahrensmechaniker der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie und der Verfahrenmechanikerin der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie nervt es schon gewaltig. Natürlich sind uns Mädchen und Jungs absolut gleich wichtig!
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