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Ausbildungsmarkt gut drauf

(Quelle: Claudia Hautumm/pixelio.de)

Mittwoch, 15.12.2010

Bilanz für das Jahr 2010: Ausbildungsplätze für mehr Jugendliche!

Große Zahlen: 560.073 Ausbildungsverträge. So viele wurden zwischen dem 1.Oktober 2009 und dem 30.September 2010 geschlossen. Das sind alles in allem zwar rund 4.000 weniger als im vergangenen Jahr. Aber (Stichwort demografischer Wandel): die Zahl der Schüler, die die Schule beendet haben, ist ebenfalls gesunken.

Rein rechnerisch wurde 2009/2010 damit die Quote erreicht, die es laut Experten braucht, damit eine „ausreichende Versorgung“ an Ausbildungsplätzen zur Verfügung steht. Für zwei Drittel aller Schulabgänger standen Ausbildungsplätze zur Verfügung. So steht es zumindest in der Mitteilung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), das die Ausbildungsplatz-Zahlen jedes Jahr herausgibt.

Doch auch wenn rechnerisch alles palletti ausschaut: Es muss nach wie vor viel gemacht werden, wenn es um Bildung und insbesondere auch Berufsbildung geht. Schließlich fallen nach wie vor viel zu viele Jugendliche durch das Ausbildungsnetz, hängen jahrelang in Berufsvorbereitungsmaßnahmen rum und verlieren jegliche Lust – oder mit der Zeit auch Möglichkeit – auf Ausbildung. Das darf nicht sein. Gut deshalb, dass es zu immer mehr Kooperationen zwischen Schulen, Industrie und Handwerk kommt. Wie zum Beispiel auch in der Kurt-Tucholsky-Schule in Köln-Neubrück. An einer Praxisstation können die Schüler dort z.B. die Grundlagen der Metallverarbeitung lernen.

 

Foto: Claudia Hautumm/pixelio.de