Info
Was sind eigentlich … grüne Berufe?
Dienstag, 21.12.2010
Ob Landschaftsplaner oder Energiespezialist: Grüne Berufe sind mittlerweile viel mehr, als nur Bauer oder Förster.
Was fällt Dir ein, wenn Du den Begriff „Grüne Berufe“ hörst? Wahrscheinlich: Gärtner, Landwirt, Förster – vielleicht noch Gartenbauer und Winzer. Aber das war’s dann auch schon. Wenn heute von grünen Berufen gesprochen wird, dann ist meist viel mehr gemeint. Denn grüne Berufe sind mittlerweile alle Berufe, die mit Nachhaltigkeit und neuen, umweltfreundlichen Produkten, Dienstleistungen oder Technologien.
Was könnte das also zum Beispiel sein?
Neben dem traditionellen Umweltschutz alles, was mit erneuerbaren Energien zu tun hat. Also mit Solarenergie, Biomasse, Windenergie, Geothermie oder Wasserenergie. Bis 2020 sollen die erneuerbaren Energien fast die Hälfte des Strombedarfs in Deutschland decken. Die Zahl der Leute, die in diesen Sparten arbeitet, wird entsprechend steigen.
Auch viele Berufe aus der Baubranche gehören dazu. Dachdecker, Wärmetechniker, Elektroinstallateure. Und so weiter. Mit den steigenden Umweltauflagen z.B. für Hausbesitzer und -bauer müssen nämlich nicht neue Gebäude immer höhere Umweltauflagen erfüllen. Auch alte Gebäude müssen auf einen aktuellen Stand in Sachen Energie-Einsparung gebracht werden. Und dafür braucht es Experten.
Anderes Beispiel: die KFZ-Branche. Da wird gerade viel geforscht, Hybrid-Technologien sind auf dem Vormarsch und an reinen Elektroautos wird kräftig gebastelt. Ganz prinzipiell: Egal wohin Du schaust – der Umweltaspekt wird immer wichtiger. Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind Zauberworte.
Noch sind die Ausbildungen in Sachen Umwelt wenig einheitlich. Mal sind es Module im Lehrplan, mal hat sich Dein Ausbilder auf einen umwelttechnischen Aspekt Deines Berufs spezialisiert, so dass Du im Betrieb darüber viel mitkriegst. Später dann werden Weiterbildungen angeboten, mit denen Du Dich qualifizieren kannst. Du kannst aber erwarten, dass sich in den kommenden Jahren einiges tun wird. Denn Umweltwirtschaft, Umweltschutz und Ressourcenmanagement werden immer wichtiger.
Azubot Funktionen
My Azubot
Bei uns sind alle Berufsbezeichnungen männlich. OK, das ist nicht nett, hat aber `nen Grund. Es liest sich einfach besser. Würden wir alle Berufe immer männlich und weiblich ausschreiben, wäre das beim Tischler, der Tischlerin noch machbar, aber beim Verfahrensmechaniker der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie und der Verfahrenmechanikerin der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie nervt es schon gewaltig. Natürlich sind uns Mädchen und Jungs absolut gleich wichtig!
Copyright 2010 azubot GmbH











