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Für Zahlen-Fans - Infos zum Ausbildungspakt 2010
Dienstag, 01.02.2011
Der Ausbildungspakt von Unternehmen und Politik hat auch 2010 funktioniert… Hier die Statistiken.
Stolzes Schulterklopfen gibt’s heute bei Politik und Ausbildern. Die Zahlen sind da, der Ausbildungspakt 2010 war erfolgreich, die Chancen für Bewerber wurden ein weiteres Mal verbessert.
Zitat:
„Jedem ausbildungswilligen und -fähigen Jugendlichen konnte ein Angebot auf Ausbildung oder Qualifizierung gemacht werden.
70.300 neue Ausbildungsplätze wurden von Kammern und Verbänden eingeworben.
42.800 Betriebe konnten erstmalig für Ausbildung gewonnen werden.
Für die Einstiegsqualifizierungen (EQ) stellten Betriebe 29.010 Plätze zur Verfügung.
Die Ausbildungsquote der Bundesverwaltung lag 2010 mit 7,7 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten über der im Pakt gegebenen Zusage von 7 Prozent.“
Bis Ende September 2010 wurden laut dem Bundesinstitutfür Berufsbildung (BIBB) 560.073 neue Ausbildungsverträge geschlossen. Wenn man nur die reine Zahl nimmt, ist das zwar etwas weniger als zuvor (-0,8 Prozent), aber es kommen ja auch immer weniger Schüler aus den Schulen. Stichwort: demographischer Wandel. Die Zahl der Verträge liegt leicht über dem Niveau von 2003 (dem letzten Jahr ohne Ausbildungspakt), die Zahl der Schulabgänger ist allerdings klar gesunken. Insgesamt -9 Prozent, in den neuen Bundesländern fehlt sogar nicht mehr viel bis zu 50 Prozent…!
Ebenfalls wird es als positiv gewertet, dass weniger Jugendliche unversorgt sind, als Angebote wie Einstiegsqualifizierungen (EQ) noch offen sind. Jedem Jugendlichen, der zu den Nachvermittlungen von Kammern und Agenturen für Arbeit erschien, konnte mindestens ein Angebot unterbreitet werden (98 Prozent bekamen einen Ausbildungsplatz oder eine betriebliche Einstiegsqualifizierung angeboten).
Und wie sind die Zukunftsaussichten? Zwar wird die Zahl der Schulabgänger aufgrund der Doppel-Abi-Jahrgänge insgesamt wieder etwas ansteigen. Bei Haupt- und Realschülern sinkt sie allerdings weiter. Und die starten traditionell am ehesten in eine Ausbildung… Auch die Aussetzung der Wehrpflicht wird dafür sorgen, dass sich mehr Leute bewerben. Aber auch das ist nur kurzfristig. Insgesamt gehen Politik und Wirtschaft von weiter sinkenden Schulabgängerzahlen aus, sobald die doppelten Abiturjahrgänge durch sind.
Viele Unternehmen sehen schon jetzt, dass sie sich anstrengen müssen, um ihren eigenen Fachkräfte-Nachwuchs auszubilden. Deswegen bekräftigen sie immer wieder, sich in der Zukunft nicht nur auf die Superschüler zu hoffe, sondern auch Jugendlichen mit weniger guten Noten eine Chance zu geben. Der Ausbildungspakt von 2010 bis 2014 hat deshalb insbesondere auch das Ziel, Jugendliche mit Migrationshintergrund, Altbewerber sowie lernbeeinträchtigte, sozial benachteiligte und behinderte Jugendliche zu fördern.
Wenn Du alle Daten und Zahlen durchforsten willst: hier findest Du die Mitteilung des Bundesministeriums für Forschung und Bildung.
Foto: Sanja Gjenero/sxc.hu
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Bei uns sind alle Berufsbezeichnungen männlich. OK, das ist nicht nett, hat aber `nen Grund. Es liest sich einfach besser. Würden wir alle Berufe immer männlich und weiblich ausschreiben, wäre das beim Tischler, der Tischlerin noch machbar, aber beim Verfahrensmechaniker der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie und der Verfahrenmechanikerin der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie nervt es schon gewaltig. Natürlich sind uns Mädchen und Jungs absolut gleich wichtig!
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