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Koch sein ist kein Fernseh-Spaß
Dienstag, 01.02.2011
Es gibt zu wenige Koch-Azubis. Zum Teil liegt das an den Fernseh-Kochshows.
In der Recklinghäuser Zeitung bekommen heute die angehenden Köche das Wort. Denn wie in etlichen anderen Branchen, geht ihnen der Nachwuchs aus. Das hat allerdings – im Vergleich zu anderen Berufen – nicht nur mit dem demographischen Wandel zu tun – also in diesem Fall der Tatsache, dass weniger Schulabgänger aus den Schulen kommen.
Das Image des Kochberufs hat sich durch die Promi-Köche wie Tim Mälzer oder Johann Lafer stark geändert. Deswegen starten viele mit falschen Vorstellungen in die Ausbildung. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) schätzt, dass rund ein Drittel der angehenden Köche ihre Ausbildung abbrechen. Wie die beiden Azubis Mona Steinmetz und Katja Böhle ihre Ausbildung erleben, das kannst Du hier lesen.
Foto: Luca Baroncini/sxc.hu
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Bei uns sind alle Berufsbezeichnungen männlich. OK, das ist nicht nett, hat aber `nen Grund. Es liest sich einfach besser. Würden wir alle Berufe immer männlich und weiblich ausschreiben, wäre das beim Tischler, der Tischlerin noch machbar, aber beim Verfahrensmechaniker der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie und der Verfahrenmechanikerin der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie nervt es schon gewaltig. Natürlich sind uns Mädchen und Jungs absolut gleich wichtig!
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