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Ausländische Abschlüsse werden besser anerkannt
Mittwoch, 23.03.2011
Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur Anerkennung von im Ausland erworbener Berufsausbildungen verabschiedet.
Zuwanderern, die im Ausland einen Beruf erlernt haben, soll es damit leichter gemacht werden, in Deutschland ihre gelernte Beschäftigung auszuüben. Schätzungen nach könnten rund 300.000 Menschen, die bereits hier leben, von dem Gesetz profitieren.
Bisher haben nur wenige Menschen, die mit einem erlernten Beruf nach Deutschland kommen, die Möglichkeit, in diesem auch zu arbeiten. Jetzt soll es für die rund 350 nicht reglementierten Berufe (alle Ausbildungsberufe im Berufsbildungsgesetz und im Handwerk) einen Rechtsanspruch auf Bewertung der gemachten Ausbildung geben.
Die Entscheidung, ob ein Abschluss anerkannt werden kann, soll, nach dem neuen Gesetz, innerhalb von drei Monaten nach Vorlage aller Unterlagen erfolgen. Wird dabei keine Gleichwertigkeit der Ausbildung festgestellt, werden die fehlenden Qualifikationen im Verhältnis zur deutschen Ausbildung dokumentiert. Wichtige Informationen für eine anschließende Qualifikation.
Bisher nur ein Gesetzesentwurf. Im nächsten Schritt wird dieser im Bundesrat beraten und wird anschließend im Bundestag vielleicht beschlossen.
Es stellt sich aber die Frage, wie man eine Ausbildung vergleichen will und kann? Die Ausbildung in Deutschland legt die Latte ziemlich hoch!
Bei uns sind alle Berufsbezeichnungen männlich. OK, das ist nicht nett, hat aber `nen Grund. Es liest sich einfach besser. Würden wir alle Berufe immer männlich und weiblich ausschreiben, wäre das beim Tischler, der Tischlerin noch machbar, aber beim Verfahrensmechaniker der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie und der Verfahrenmechanikerin der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie nervt es schon gewaltig. Natürlich sind uns Mädchen und Jungs absolut gleich wichtig!
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