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Gute Nachrichten?
Donnerstag, 17.06.2010
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird im Zuge der Erhöhung der BaföG-Sätze auch die Berufsausbildungsbeihilfe um 2% anheben. Soweit die gute Nachricht. Allerdings werden betriebliche oder überbetriebliche Ausbildungen, also die Ausbildungen im dualen System, nicht gefördert. Dies gilt auch für den Besuch der Berufsschule. Entsprechend ist die Mehrheit der Auszubildenden von der Ausbildungsförderung leider ausgeschlossen. Einen Anspruch haben Besucher von: 1. Berufsfachschulen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt, einschließlich der Klassen aller Formen der beruflichen Grundbildung (z. B. Berufsvorbereitungsjahr), ab Klasse 10. 2. Fach- und Fachoberschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt. 3. Berufsfachschulklassen und Fachschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt, sofern sie in einem zumindest zweijährigen Bildungsgang einen berufsqualifizierenden Abschluss vermitteln. 4. Abendhauptschulen, Berufsaufbauschulen, Abendrealschulen, Abendgymnasien und Kollegs. Aber, kein Anspruch ohne Ausnahmen. SchülerInnen, die eine der in Punkt 1 bis 3 genannten Schulen besuchen, erhalten nur dann Förderung, wenn sie nicht bei den Eltern wohnen und notwendiger Weise auswärts untergebracht sind, d.h.: 1. von der Wohnung der Eltern aus eine entsprechende zumutbare Ausbildungsstätte - z. B. wegen der Entfernung - nicht erreichbar ist, 2. sie einen eigenen Haushalt führen und verheiratet sind oder waren, 3. sie einen eigenen Haushalt führen und mit mindestens einem Kind zusammenleben. Im Klartext heißt das, Jugendliche, die flexibel sind und eine Lehrstelle außerhalb ihres Heimatortes annehmen, haben keinen Anspruch auf Ausbildungsförderung. Lehrlinge müssen folglich ihren Lebensunterhalt von ihrer Ausbildungsvergütung bestreiten oder sind auf die Unterstützung ihrer Eltern angewiesen. Schade, dass aktive und flexible Jugendliche hier nicht besser unterstützt werden. Wir sollten das Thema im Forum diskutieren: 1. Welche Erfahrungen habt ihr mit einer Ausbildung außerhalb eures Heimatortes gemacht? 2. Wie hat euch euer Ausbildungsbetrieb unterstützt? 3. Wie seid ihr mit dem Geld klargekommen? 4. Gibt es eigentlich noch Lehrlings-Wohnheime? 5. Ging es auch ohne die Hilfe eurer Eltern?Azubot Funktionen
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Bei uns sind alle Berufsbezeichnungen männlich. OK, das ist nicht nett, hat aber `nen Grund. Es liest sich einfach besser. Würden wir alle Berufe immer männlich und weiblich ausschreiben, wäre das beim Tischler, der Tischlerin noch machbar, aber beim Verfahrensmechaniker der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie und der Verfahrenmechanikerin der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie nervt es schon gewaltig. Natürlich sind uns Mädchen und Jungs absolut gleich wichtig!
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