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Up, up and Away - Ausbildung im Ausland (Teil 4)
Montag, 09.08.2010
Während der Ausbildung ins Ausland zu gehen kostet. Aber es gibt Stipendien und Programme, die Dich dabei unterstützen.
„Leonardo da Vinci“ wird um rund 3 Millionen aufgestockt. Die Meldung hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung gerade rausgegeben. Was Dir das bringen soll? Womöglich eine ganze Menge, denn unter bestimmten Umständen fördert das Programm einen Auslandsaufenthalt während Deiner Ausbildung... Und das ist der perfekte Aufhänger in das Thema dieses Teils von „Up, up and away“. Jetzt geht’s nämlich um Kurzprogramme und Stipendien.
Stipendium
Für alle Länder innerhalb Europas gibt es das Stipendien-Programm Leonardo da Vinci. Es ist offen für alle, die gerade ihre berufliche Erstausbildung machen – nicht nur Studenten sondern insbesondere auch Azubis – und deren erster Wohnsitzt in Deutschland liegt.
Mit wie viel Geld Dich das Programm unterstützt hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum Beispiel, wie lange Du ins Ausland willst. Die Dauer kann nämlich von 3 bis zu 39 Wochen schwanken. Auch sollte Dir klar sein, dass Dir das Stipendium den Auslandsaufenthalt nicht ganz finanziert. Es ist aber relativ hoch, so dass ein guter Teil Deiner Ausgaben gedeckt ist. Meistens bekommst Du auch Hilfe bei der Vorbereitung des Trips, sowie bei der Suche nach einer Unterkunft oder einem Sprachkurs.
Achtung Problem: Nur Einrichtungen, die in der Berufsbildung aktiv, sind können die Stipendien beantragen – also Dein Ausbildungsbetrieb oder die Berufsschule. Falls sie das nicht machen (wollen), gibt es aber noch die Möglichkeit, sich über so genannte „Poolprojekte“ von anderen Organisationen ins Ausland schicken zu lassen. Weitere Infos zu den „Poolprojekten“ und zum Leonardo da Vinci-Programm gibt’s beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) oder unter der Telefonnummer 0228/107 1600.
Drei Kurzprogramme
Falls Du nicht länger als drei Monate ins Ausland willst, dann sind vielleicht kürzere Austauschprogramme etwas für Dich… Die gibt es zum Beispiel für das UK, Norwegen oder die Niederlande. Ebenfalls anders als bei dem Leonardo-Stipendium ist: Die Programme werden zum einen nur als Gruppen-Events durchgeführt. Zum anderen beruhen sie auf Gegenseitigkeit. Die Azubis, mit denen Du im Ausland zusammenarbeitest, kommen später also auch nach Deutschland. Die Namen der Programme heißen „Training Bridge“, „Gjørdet“ und „Band“. Wie bei Leonardo können Dein Ausbildungsbetrieb, die Berufsschule, aber auch Kammern oder Verbände eine Teilnahme am Programm beantragen. Hier findest Du die Broschüren zu „Training Bridge“, „Gjør Det“ und „Band“.
Welche anderen Kurzprogramme es sonst noch gibt, das erfährst Du bald hier.
Foto: szymon szymon/sxc.hu
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Bei uns sind alle Berufsbezeichnungen männlich. OK, das ist nicht nett, hat aber `nen Grund. Es liest sich einfach besser. Würden wir alle Berufe immer männlich und weiblich ausschreiben, wäre das beim Tischler, der Tischlerin noch machbar, aber beim Verfahrensmechaniker der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie und der Verfahrenmechanikerin der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie nervt es schon gewaltig. Natürlich sind uns Mädchen und Jungs absolut gleich wichtig!
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