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Montag, 09.08.2010
"Andere Länder - andere Sitten" sagt ein altes Sprichwort. Damit der Kulturschock aber nicht allzu groß ist, wenn Du ins Ausland gehst, kannst Du Dich speziell auf die anderen Sitten vorbereiten.
Wenn Du während Deiner Ausbildung ins Ausland gehst, sollte Dir klar sein: Die Menschen, die Du triffst, haben oft andere Vorstellungen, Gebräuche und Ansichten als Du selbst.
Dieser Kulturschock – wie der Zusammenprall zweier Kulturen oft genannt wird – kann insbesondere am Anfang Deiner Zeit im Ausland ganz schön anstrengend sein. Ständig wirst Du Vergleiche mit Deutschland ziehen. Was hier besser ist, was Du vielleicht dort besser findest. Wie sich die Menschen hier und da verhalten. Wieso man sich am Telefon auf die eine Art meldet – und nicht auf die andere. Und so weiter. Nach und nach wirst Du in die andere Kultur reinwachsen und die Unterschiede nicht mehr so stark wahrnehmen.
Damit der Übergang ins Ausland kein allzu großer Schock für Dich wird, gibt es diverse Programme, mit denen Du Dich vorbereiten kannst, z.B. bei der Niedersächsischen Auslandsagentur. Dort kannst Du vor Deinem Auslandsaufenthalt ein interkulturelles Vorbereitungstraining bekommen. Punkte, mit denen Du Dich beschäftigst, sind unter anderem
- Deine emotionale Einstellung zum Land, in das Du gehst (=> wie ist Deine eigene kulturelle Identität, welche Selbst- und Fremdbilder hast Du) und
- ein Kommunikations- und Verhaltenstraining (=> wie kannst Du passend ausdrücken, was Dich belastet – und wie mit den anderen Sitten in Deinem Gastland umgehen) oder
Niedersächsische Auslandsagentur
Ansprechpartnerin: Mara Tutic
Tel.: 0511/3048011Aber auch die Mobilitätsberater bei Deiner Kammer, können Dir weiterhelfen. Viele Industrie- und Handelskammern (IHK), zum Beispiel die in Aachen, haben Info-Angebote, die Dich auf die Zeit im Ausland vorbereiten … und natürlich auch Programme, mit denen Du ins Ausland gehen kannst.
Demnächst findest Du hier einen Ausland-Knigge. Darin stehen dann schon einmal die wichtigsten Verhaltensregeln für die am häufigsten für den Auslandsaufenthalt gewählten Länder.
Foto: Ferdinand Lacour/pixelio.de
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Bei uns sind alle Berufsbezeichnungen männlich. OK, das ist nicht nett, hat aber `nen Grund. Es liest sich einfach besser. Würden wir alle Berufe immer männlich und weiblich ausschreiben, wäre das beim Tischler, der Tischlerin noch machbar, aber beim Verfahrensmechaniker der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie und der Verfahrenmechanikerin der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie nervt es schon gewaltig. Natürlich sind uns Mädchen und Jungs absolut gleich wichtig!
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