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Das passt – auf den zweiten Blick
Donnerstag, 02.09.2010
Der Leiter der Ausbildungsabteilung von Siemens berichtet in der Süddeutschen Zeitung unter anderem von einem Programm, mit dem schlechte Schüler eine Chance auf eine Lehrstelle bei Siemens bekommen. Und durch die Bank mit ihrer Arbeit überzeugen.
Heute hat die Süddeutsche Zeitung ein Interview mit dem Leiter der Siemens-Ausbildung, Günther Hohlweg, veröffentlicht. Der erzählt, dass gerade mehr als 2300 neue Azubis bei Siemens ihre Ausbildung begonnen haben. Darunter sind auch 250 in einem Programm, dass Jugendlichen eine Chance auf eine Ausbildung bei dem Unternehmen gibt, die aufgrund ihrer Noten sonst nie bei Siemens reingekommen wären.
Positiv ist nicht nur Hohlwegs Aussage, dass das Programm nicht nur zukünftig weitergeführt werden soll. Er sagt ebenfalls „Wir sind im dritten Jahr und haben 750 Azubis in diesem Programm an Bord, die man von den regulären Lehrlingen in der Leistung gar nicht mehr unterscheiden kann.“ Und alle Lehrlinge werden auch übernommen.
Wenn das mal kein Grund zum Ansporn ist, nicht erst in der Ausbildung Gas zu geben, sondern schon in der Schule. Dann müsstest Du nicht auf den Lottogewinn eines solchen Extra-Ausbildungsplatzes hoffen, um beweisen zu können, was Du drauf hast.
Wer das gesamte Interview lesen will – bitte hier klicken.
Foto: Siemens
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Bei uns sind alle Berufsbezeichnungen männlich. OK, das ist nicht nett, hat aber `nen Grund. Es liest sich einfach besser. Würden wir alle Berufe immer männlich und weiblich ausschreiben, wäre das beim Tischler, der Tischlerin noch machbar, aber beim Verfahrensmechaniker der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie und der Verfahrenmechanikerin der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie nervt es schon gewaltig. Natürlich sind uns Mädchen und Jungs absolut gleich wichtig!
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