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Das duale System ist nun auch offiziell super! Aber noch zu verbessern…

(Quelle: azubot.de)

Mittwoch, 29.09.2010

Eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat in einer Studie herausgefunden: Das duale System funktioniert super. Aber - einiges kann auch noch verbessert werden.

Gestern fand in Leipzig ein Kongress zum Thema Berufliche Bildung statt. Vorgestellt wurde auch eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Die hat in den vergangenen drei Jahren die Bildungssysteme in 16 verschiedenen Ländern untersucht und festgestellt: Das duale System ist eine echt gute Sache. Die Studie selbst heißt „Lernen für den Arbeitsmarkt“/“Learning for Jobs“ und hat unter anderem herausgefunden, dass die Kombination aus Theorie (Berufsschule) und Praxis (Ausbildungsbetrieb) so gut funktioniert, weil sich beide Ausbildungsteile gegenseitig verstärken.

 

Gut am System ist zum Beispiel,

  1. dass die Berufsbildung in Deutschland fest in der Gesellschaft verankert ist.
  2. dass das System sich flexibel Veränderungen in der Arbeitswelt anpasst.
  3. dass der Mix aus Lernen in Berufsschule und Betrieb prima aufs spätere Arbeitsleben vorbereitet.
  4. dass es Forschungsinstitute zum Thema gibt, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), das ständig nach Verbesserungen sucht.

 

Aber nicht alles ist rosig, beispielsweise

  1. ist gerade das Übergangssystem (Berufsvorbereitendes Jahr, Einstiegsqualifikationen, etc.) zu kleinteilig und undurchsichtig und zu wenige Jugendliche schaffen es, von dort aus einen richtigen Ausbildungsplatz zu bekommen.
  2. ist die Berufsberatung von Bundesland zu Bundesland verschieden und schwankt in ihrer Qualität.
  3. kann das Ausbildungssystem , so wie es derzeit organisiert ist, nicht wirklich auf schulische Schwächen nach dem Schulabschluss eingehen.

 

Falls Dir danach ist, in die 60 Seiten  reinzuschauen, die die OECD zur Berufsausbildung in Deutschland verfasst hat, dann findest Du hier den Teil der Studie als .pdf.