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Auf zur Polizei in Berlin
Donnerstag, 30.09.2010
Ein Berliner Projekt bereitet Jugendliche mit Migrationshintergrund auf die Aufnahmentests von Polizei und Verwaltung vor.
Polizist zu werden ist einer der Traumberufe vieler Jugendlicher – egal ob sie aus deutscher Familie oder aus einer mit Migrationshintergrund kommen. Falls Du diesen Traumberuf hast und aus Berlin und aus einer Familie mit Migrationshintergrund stammst, dann gibt es für Dich nun ein besonderes Programm. Sieben Monate lang haben 34 junge Leute die Möglichkeit, sich in einem Vorbereitungskurs auf das Einstellungsverfahren von Polizei und Verwaltung vorzubereiten (wie die Ausbildung z.B. zum Verwaltungsfachangestellten aussieht, kannst Du Dir in unserem Film anschauen).
Was steht bis Ende April auf dem Programm? U. a. Deutsch, Mathe, EDV, Allgemeinbildung, Staatsbürgerkunde und Sprachunterricht. Schulungen in Leistungs- und Sozialverhalten, Kommunikation und kundenorientiertem Verhalten, oder Training in Kreativität, Logik, Abstraktion und Merkfähigkeiten. Praxisphasen in der Verwaltung oder mit Polizisten kommt dazu. Und für die angehenden Polizisten auch noch Lauftraining.
Abgesehen von Deinem Migrationshintergrund gibt’s allerdings noch ein paar Voraussetzungen, die Du erfüllen musst….
- Bist noch nicht mit der Polizei aneinandergeraten (einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis)
- Du hast den erweiterter Hauptschul- oder höherwertiger Schulabschluss (in Ausnahmenfällen reicht auch der einfache Hauptschulabschluss)
- für den Dienst bei der Polizei musst Du darüber hinaus als Frau mind. 1.60m groß sein, als Mann mind. 1,65. … und körperlich Fitness.
Das ganze findet im Bildungswerk Kreuzberg (BWK) statt – und noch sind nicht alle Ausbildungsplätze vergeben! Falls Du also in die Verwaltung oder zur Polizei willst: hier ist Deine Chance, super vorbereitet in die Aufnahmeprüfungen zu gehen.
Weitere Infos und Kontakte gibt‘ auf der Homepage des BWK. Du solltest Dich allerdings beeilen mit Deiner Bewerbung. Der Kurs beginnt nämlich schon morgen (am 1.Oktober)!
Foto: Michael Bührke/pixelio.de
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Bei uns sind alle Berufsbezeichnungen männlich. OK, das ist nicht nett, hat aber `nen Grund. Es liest sich einfach besser. Würden wir alle Berufe immer männlich und weiblich ausschreiben, wäre das beim Tischler, der Tischlerin noch machbar, aber beim Verfahrensmechaniker der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie und der Verfahrenmechanikerin der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie nervt es schon gewaltig. Natürlich sind uns Mädchen und Jungs absolut gleich wichtig!
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